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Team

Zwölf gemeinsame Tage in Mexiko, zwölf Teilnehmer und sechs Geschichten über ein komplexes Thema. Mexikanisch-deutsche Journalisten-Teams sind losgezogen, um unterschiedlichen Facetten der Migration einzufangen: vom Süden bis in den Norden Mexikos – und auch in die USA. Entstanden sind Porträts von Menschen, deren Stimmen sonst nicht gehört werden. Sie erzählen von Widerstand, Angst und Hoffnung.

Eva Morlang aus Leipzig und Arturo Contreras Camero aus Mexiko-Stadt trafen einen Deportierten, der sich vom Leben unter der Brücke zum Programmierer hocharbeitete. Sein Umgang mit dem Scheitern und sein Durchhaltevermögen hat die beiden inspiriert.

Abraham González aus Mérida und Svana Kühn aus Lüneburg reisten nach Villaflores in Chiapas. Sie hörten sich die Geschichte einer Frau an, die von ihren Eltern als Mädchen nach Mexiko verkauft wurde. Beide freuten sich, dass diese Frau heute ein friedliches Zuhause hat.

Jana Luck aus Lübeck und Hernán Rocha aus Mexiko Stadt trafen in Texas einen jungen Stand-up-Comedian, der im Alter von vier Jahren in die USA kam. Beide spürten seine Angst, wieder inhaftiert oder gar abgeschoben zu werden – nur weil er ursprünglich aus Mexiko stammt.

Désirée Therre aus Köln und Luz Martínez Ladrón de Guevara aus Mexiko Stadt besuchten Doña Maura vom Volk der Otomí im Hochland von Puebla. Sie beindruckte die Autorinnen in ihrem Kampf um ihr Land, das ein Gaskonzern bedroht und das sie nicht hergeben will.

David Aguilera Gúzman aus Guadalajara und Charleen Florijn aus Bonn lernten in einer Migrantenherberge in Guadalajara einen jungen Flüchtling aus Honduras kennen. Er würde alles dafür geben, um in die USA zu kommen und die beiden konnten ihn nur wenige Stunden aufhalten.

 

Miguel Helm aus Berlin und Malte Surmeier aus Stuttgart begleiteten eine Venezolanerin in ihrer neuen Heimat Mexiko-Stadt. Sie waren beeindruckt wie sich die unheilbar kranke Frau trotz einer schmerzvollen Flucht ihr Lachen bewahrt.

Philipp Dittrich (l.) aus Braunschweig gestaltete diese Webseite. Maria Grunwald aus Berlin und Nicolas Martin (r.) aus Köln betreuten als Chefredakteure die Autoren bei Ihren Recherchen. Die perfekte mexikanisch-deutsche Teamarbeit gefiel allen drei besonders.

Von Seiten der Konrad-Adenauer-Stiftung in Mexiko half Luis Tellez (l.) mit der Logistik. Janina Grimm organisierte die externen mexikanischen Referenten und Christian Bilfinger (r.) leitete die Organisation des Projektes in Mexiko.